Geschichte
Das Symbol der drei Nonnen im gotischen Spitzbogen ist eines der bekanntesten Markenzeichen in Deutschland. Fast jeder kennt es und bringt es spontan mit „Klosterfrau Melissengeist“ in Verbindung.
Was viele nicht wissen: Hinter diesem Ursprung des Unternehmens verbirgt sich die wahre Geschichte der
„Klosterfrau“ – Maria Clementine Martin.
Heute ist Klosterfrau eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich der Selbstmedikation mit einer umfassenden Produktpalette für Gesundheit und Wohlbefinden.
Auf den folgenden Seiten finden Sie informatives und unterhaltsames rund um bedeutende Ereignisse aus der 175 jährigen Geschichte des Unternehmens.
1775 – Geburt von Maria Clementine Martin
Maria Clementine Martin, die Gründerin des Hauses Klosterfrau, wurde 1775 in Brüssel, der damaligen Hauptstadt der "Österreichischen Niederlande", als Tochter des tirolischen königlich-kaiserlichen Offiziers Johann Heinrich de Martin und seiner Gemahlin Christine, geb. von Mergenthal, geboren.
1815 – Schlacht bei Waterloo.
Unter den Krankenpflegerinnen, die mühsam im aufgeweichten Lehmboden von Mann zu Mann eilen finden wir auch Maria Clementine Martin wieder. Sie pflegt die verwundeten Soldaten beider Seiten. Hierbei kommt ihr das enorme Wissen über die Wirkung der Pflanzen zugute.
Sie erhält für ihren tapferen Einsatz neben der allerhöchsten Anerkennung seiner Majestät des Preußen-Königs Friedrich Wilhelm III, eine jährliche Rente von 160 Goldtalern.
1929 - Konsul Wilhelm Doerenkamp
Konsul Wilhelm Doerenkamp wird 1929 neuer Firmeninhaber. Er fühlt sich den Ideen der Gründerin besonders verpflichtet und der weitere Aufbau der Firma wird zu seinem Lebenswerk. Er setzt sich für moderne Außenwerbung und Werbung in Tageszeitungen und Geschäften ein. Unter seiner Unternehmensführung wird der Satz „Nie war er so wertvoll wie heute“ geprägt. Er leitet das Unternehmen bis zu seinem Tod 1972.