| Altersgruppe | mg Retinolpalmitat/ Tag |
I. E. Retinolpalmitat/ Tag |
| Kinder unter 1 Jahr |
0,80 | 1500 |
| Kinder 1–3 Jahre |
1,10 | 2000 |
| Kinder 4–6 Jahre |
1,375 | 2500 |
| Kinder 7–10 Jahre |
1,90 | 3500 |
| Erwachsene und Kinder über 10 Jahre |
2,75 | 5000 |
Dies entspricht den folgenden Dosierungen:
Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren erhalten täglich 1 Weichkapsel taxofit® Vitamin A 2500 I. E. (entsprechend 1,375 mg bzw. 2.500 I. E. Retinolpalmitat).
Erwachsene und Kinder über 10 Jahre nehmen zweimal täglich 1 Weichkapsel taxofit® Vitamin A 2500 I. E. (entsprechend 2,75 mg bzw. 5.000 I. E. Retinolpalmitat täglich).
Für andere Einnahmemengen stehen Präparate mit niedrigerem bzw. höherem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Wie sollten Sie taxofit® Vitamin A 2500 I. E. einnehmen?
Nehmen Sie die Weichkapseln unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein.
Wie lange sollten Sie taxofit® Vitamin A 2500 I. E. anwenden?
Die Dauer der Anwendung ist abhängig vom Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt!
Überdosierung und andere Anwendungsfehler:
a) Symptome einer Überdosierung
Bei einem Retinol-Serumspiegel von mehr als 1 mg/l kann von einer Hypervitaminose A (Überdosierung) ausgegangen werden. Bei schwangeren Frauen ist eine teratogene (fruchtschädigende) Wirkung möglich.
Eine akute Hypervitaminose A kann auftreten ab einer einmaligen Aufnahme von etwa 500 mg Retinol-Äquivalenten bzw. 1,5 Millionen I. E. Vitamin A bei Erwachsenen, 100 mg bzw. 300.000 I. E. bei Kindern und 30 mg bzw. 100.000 I. E. bei Kleinkindern.
Die Vergiftungssymptome äußern sich in Kopfschmerzen, starker Müdigkeit, Übelkeit und Sehstörungen (Papillenödem). Nach 24 Stunden tritt eine massive Schuppung der Haut ein. Bei Kindern kann eine Vorwölbung der Fontanelle auftreten. Es kommt zu erhöhter Fibrinolysezeit, erniedrigtem Quickwert, erhöhten GOT- und GPT-Werten. Die Symptome bilden sich nach 36 Stunden zurück.
Eine chronische Hypervitaminose A kann bei Erwachsenen bei einer längerfristigen, täglichen Vitamin A-Gabe von 30 mg Retinol-Äquivalenten bzw. 100.000 I. E. Vitamin A auftreten, bei Kindern bei Tagesdosen von 18.000 bis 60.000 I. E.. Bei gestörter Leber- oder Nierenfunktion ist eine Hypervitaminose A auch schon bei weit geringeren Dosen möglich.
Frühsymptome einer chronischen Vergiftung sind trockene und schuppende Haut, Juckreiz, Rhagaden (Hautrisse in den Mundwinkeln), Hämorrhagien (kleine Schleimhautblutungen), Störung des Haarwachstums, Müdigkeit und Knochenschmerzen.
Spätsymptome sind Hepatosplenomegalie (Schwellung von Leber und Milz), Hypertrophie Fett speichernder Leberzellen, Leberfibrose, Sklerose der Leberzentralvenen, Leberzirrhose durch portalen Hochdruck und Aszites, Pseudotumor cerebri durch Druckerhöhung des zerebrospinalen Liquors, Erhöhung der alkalischen Phosphatase und des Serumkalziums.
Bei Kindern kann es im Verlauf einer chronischen Intoxikation zu frühzeitigem Epiphysenschluss, Verdickung der kortikalen Regionen der langen Röhrenknochen und in Folge zu Wachstumsverzögerungen kommen.
b) Therapiemaßnahmen bei Überdosierung
Absetzen des Präparates und symptomatische Behandlung (eventuell induziertes Erbrechen, Magenspülung oder salinische Abführmittel).
Was ist zu tun, wenn taxofit® Vitamin A 2500 I. E. in zu großen Mengen angewendet wurde (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
Wenn Sie eine Einzelgabe von taxofit® Vitamin A 2500 I. E. versehentlich doppelt einnehmen, hat dies im Allgemeinen keine Auswirkungen auf die weitere Einnahme, d.h. sie nehmen taxofit® Vitamin A 2500 I. E. danach so ein wie sonst auch.
Bei einer kurzfristigen Einnahme erheblich zu hoher Arzneimengen sind im Allgemeinen keine Beschwerden zu erwarten. Die Einnahme wird aber erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt fortgeführt. (siehe auch Abschnitt "Symptome einer Überdosierung")
Nach langfristiger Einnahme erheblich zu hoher Arzneimengen kann es zu den genannten Krankheitszeichen kommen, die sich nach Absetzen des Präparates in der Regel zurückbilden. Informieren Sie bitte Ihren Arzt. (siehe auch Abschnitt "Symptome einer Überdosierung")
Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu wenig taxofit® Vitamin A 2500 I. E. eingenommen oder eine Einnahme vergessen haben?
Wenn Sie einmal zu wenig taxofit® Vitamin A 2500 I. E. eingenommen bzw. eine Einnahme vergessen haben, so nehmen Sie bitte beim nächsten Mal nicht die doppelte Arzneimenge, sondern führen Sie die Einnahme wie vorgesehen fort.
Was müssen sie beachten, wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden?
Bei einer Unterbrechung oder vorzeitigem Ende der Behandlung können sich Ihre Beschwerden wieder verschlechtern oder erneut auftreten.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann taxofit® Vitamin A 2500 I. E. Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von taxofit® Vitamin A 2500 I. E. auftreten?
Erdnussöl kann selten (bei mehr als 0,01 Prozent und weniger als 0,1 Prozent der Behandelten) schwere allergische Reaktionen hervorrufen.
(s. auch "Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?" sowie "Überdosierung und andere Anwendungsfehler").
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
5. Wie ist taxofit® Vitamin A 2500 I. E. aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Das Verfalldatum dieser Packung ist auf der äußeren Umhüllung und der Durchdrückpackung aufgedruckt. Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum!
Im Originalbehältnis und trocken lagern.
6. Weitere Informationen
Was 1 Weichkapsel taxofit® Vitamin A 2500 I. E. enthält:
Der Wirkstoff ist:
Retinolpalmitat 1,375 mg
(entsprechend 2500 I. E.)
Hinweis:
Retinolpalmitat gehört zu den Stoffen, die zusammenfassend als "Vitamin A" bezeichnet werden.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Erdnussöl, Butylhydroxyanisol (Ph.Eur.), Butylhydroxytoluol (Ph.Eur.), raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol, Sorbitol (Ph.Eur.), gereinigtes Wasser.
Inhalt der Packung:
Originalpackung mit 60 Weichkapseln.
Pharmazeutische Unternehmer:
Divapharma GmbH, Motzener Str. 41, D-12277 Berlin
Tel.: +49 (0)30 72007-266, Fax: +49 (0)303 72007-326
Hersteller:
Klosterfrau Berlin GmbH, Motzener Str. 41,
D-12277 Berlin
Mitvertreiber:
MCM Klosterfrau Vertriebs GmbH,
Gereonsmühlengasse 1-11, D-50670 Köln,
Tel.: +49 (0)221 1652-0, Fax: 0800 1652-700
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2007.
Sonstige Hinweise
Vorkommen und Bedarfsdeckung
Leber, Milch und Butter sind die Hauptquellen für Vitamin A (Retinol und Retinylester). Daneben kommt es in Eigelb, Sahne, Käse und Fischen vor, aber nicht in pflanzlichen Lebensmitteln. Im Gegensatz hierzu ist Provitamin A (Carotin und Carotinoide) u.a. enthalten in Möhren, Spinat, Tomaten und Rosenkohl.
Leber kann Vitamin A in sehr hohen Konzentrationen enthalten (bis über 100.000 I. E. pro 100 g).
Da bei Aufnahme hoher Vitamin-A-Mengen während der Frühschwangerschaft die Gefahr von kindlichen Mißbildungen besteht, sollten Frauen im ersten Schwangerschaftsdrittel, aber auch Frauen mit Kinderwunsch, auf den Verzehr von Leber verzichten und statt dessen vermehrt carotinreiche Säfte und Gemüse zu sich nehmen. In der Spätschwangerschaft (6. bis 9. Monat) ist der Verzehr von Leber bezüglich der darin enthaltenen Vitamin-A Mengen unbedenklich.
Frauen im gebärfähigen Alter sollten im allgemeinen keine größeren Mengen Leber auf einmal verzehren. Häufigere kleine Portionen (50-75 g) sind vorzuziehen.
Mangelerscheinungen
Vitamin-A-Mangelzustände sind bei ausreichender und hochwertiger Ernährung sehr selten.
Ein ausgeprägter und damit behandlungsbedürftiger Vitamin-A-Mangel kann jedoch auftreten bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, die mit einer Nahrungsverwertungsstörung einhergehen (z.B. bei Sprue, Morbus Crohn, ileojejunalem Bypass). Außerdem bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, bei längerer künstlicher Ernährung und infolge von Alkoholmissbrauch.
Bei einem schweren Vitamin-A-Mangel stehen Erkrankungen des Auges im Vordergrund. Je nach Schweregrad können die Symptome von einer Nachtblindheit bis zu einer Eintrübung und Erweichung der Hornhaut des Auges reichen.
Wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den:
taxofit® Info-Service:
D-50606 Köln
E-Mail: dialog@taxofit-service.de
Telefon: 0800 1652-300
Telefax: 0800 1652-700
Für Anrufer aus Österreich:
Telefon: +49 (0)221 1652-624
Telefax: +49 (0)221 1652-575
Wir helfen Ihnen gerne!
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