Heuschnupfen / Allergie / Pollenflug / Pollenallergie

Die Pollensaison beginnt in Deutschland heute schon im Januar und endet oft erst im November oder Dezember. Ursachen sind vermutlich hauptsächlich der Klimawandel mit einer zunehmenden Erderwärmung sowie eine stärkere Verbreitung von Pflanzenpollen aus dem Ausland. Denn die kleinen Naturwunder können erstaunliche Wege zurücklegen. In Deutschland hat man zum Beispiel schon Pollen aus dem marokkanischen Atlasgebirge gefunden. Daher müssen Pollenallergiker fast das ganze Jahr über achtsam sein, sich vor Pollen und ihren Auswirkungen schützen.

 

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1. Was ist eine Allergie?

Heuschnupfen im Wandel
Wie fast alle Lebensbereiche verändert sich auch die Pollenallergie. Die Zahl der Betroffenen steigt ständig, die Pollen wirken aggressiver und rufen stärkere Reaktionen hervor. Noch immer sind die genauen Ursachen unklar. Man vermutet eine Kombination aus Umweltbedingungen, Lebensführung, Psyche und Vererbung. Die Vielzahl an Reizen überfordert das Immunsystem, bis es irgendwann schlapp macht.

Volkskrankheit Allergie
Fast die Hälfte der Bundesbürger ist von Allergien betroffen. In nur einer Generation hat sich die Zahl der Allergiker verdoppelt, Tendenz steigend. Etwa 13 Millionen Menschen in Deutschland sind Pollenallergiker. Normalerweise manifestiert sich die Krankheit in der Kindheit und Jugend, zunehmend erkranken nun aber auch Menschen über 50 erstmalig an Heuschnupfen.

Individuelle Spurensuche
Wissenschaftler haben bisher noch keine gesicherten Beweise gefunden, warum Allergien sich heute derart rasch verbreiten, es den Einen trifft und ein Anderer verschont bleibt. Doch Betroffene können selbst auf die Suche gehen, wo die Gründe für die individuelle Erkrankung liegen und was sie selbst verändern können, um Heilung zu finden.

Mögliche Ursachen:

  • Klimawandel – der Mensch muss sich allgemein an veränderte Lebensbedingungen gewöhnen. Das bringt den Körper aus dem Gleichgewicht und er kann Belastungen nicht mehr so gut ausgleichen.
  • Längere Pollensaison – der Pollenflug dauert inzwischen fast das ganze Jahr an, so dass Allergiker kaum Zeit finden, mal richtig „Luft“ zu holen und sich zu regenerieren. Betroffene können sich zum Beispiel öfter mal eine Auszeit in einer pollenarmen Urlaubsregion nehmen.
  • Umweltverschmutzung: Schadstoffe, Feinstaub, Pestizide u. a. Hier reagiert der Körper ganz natürlich auf schädliche Substanzen, die er abstoßen will. Ein Immuntraining hilft, damit besser fertig zu werden.
  • Chemische Stoffe im Haushalt und am Arbeitsplatz – manche Menschen sind täglich einer Vielzahl von Chemikalien ausgesetzt. Lässt sich das im Beruf nicht vermeiden, können Betroffene wenigstens im eigenen Haushalt auf natürliche Produkte zurückgreifen und viel Ausgleich in der Natur suchen.
  • Übertriebene Hygiene – „Schmutz“ trainiert unsere Abwehr. Vor allem Kinder, deren Immunsystem sich bis zum zweiten Lebensjahr ausbildet, brauchen den Kontakt mit vielen verschiedenen Stoffen, um stark durchs Leben zu kommen. Erwachsene können viel in die Natur gehen, mit Naturmaterialien arbeiten und beim Haushaltsputz öfter mal ein Auge zudrücken. Die Gesundheit dankt es Ihnen.
  • Waren aus dem Ausland – unser Organismus wird mit unbekannten Materialien und Giften konfrontiert. Natürliche Produkte, möglichst ortsnah und biologisch hergestellt, schonen Gesundheit und Umwelt.
  • Psychische Faktoren: Zukunftsängste, Existenzsorgen, Stress, Konkurrenz, Leistungsdruck oder mangelnde soziale Netzwerke – Faktoren, die das Immunsystem schwächen. Sorgen Sie für Ausgleich, kümmern Sie sich um Ihr Wohlbefinden – das ist aktive Gesundheitsvorsorge, die Körper, Geist und Seele stärkt.
  • Genetische Veranlagung – sie steigert das Risiko erheblich. Wer Allergiker in der Familie hat, sollte daher vermehrt auf erste Anzeichen achten und rechzeitig handeln.

2. Wie Allergien entstehen Wenn der Körper überreagiert
Bei einer Allergie reagiert das körpereigene Immunsystem überempfindlich auf bestimmte Substanzen aus der Umwelt, die – im Vergleich zu Krankheitskeimen – normalerweise keine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Die meisten Allergene sind Eiweißsubstanzen tierischer oder pflanzlicher Herkunft, zum Beispiel von Blütenpollen, Milben oder Schimmelpilzen. Grundsätzlich kann jede Substanz zum Allergen werden.

Wie Allergien entstehen: Sensibilisierung und genetisches Risiko
Allergische Reaktionen treten beim Kontakt mit dem Allergen erst dann auf, wenn der Körper bereits darauf sensibilisiert ist. Das heißt, dass ein Kontakt vorausgegangen sein muss, bei dem das Immunsystem diese Substanz als „Feind“ eingestuft hat. Nach der Sensibilisierung zeigen sich bei den Folgekontakten dann allergische Symptome. Im Laufe der Zeit können diese Reaktionen auch aufgrund der Konditionierung immer wieder auftreten.
Heuschnupfen selbst ist nicht vererbbar, die Eltern geben jedoch die Anlagen dazu genetisch weiter. Sind beide Elternteile von Pollinosis, so der Fachausdruck, betroffen, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Kinder ebenfalls erkranken, bei etwa 60 bis 80 Prozent.

Allergienvielfalt: Alles kann zum Allergen werden
Schätzungen zufolge sind derzeit über 20.000 Stoffe bekannt, die Allergien auslösen können. Im Grunde kann der Mensch auf alles allergisch reagieren, weshalb Forscher auch vermuten, dass psychische Faktoren eine entscheidende Rolle spielen. Am weitesten verbreitet und bekannt sind:
  • Pollenallergie/Heuschnupfen (allergische Rhinitis)
  • Tierhaarallergie
  • Hausstauballergie
  • Kontaktallergie
  • Nahrungsmittelallergien (z.B. Kuhmilch, Weizen)
  • Insektengiftallergie
  • Schimmelpilze
  • Sonnenallergie
  • Latexallergie
  • Berufsallergien

3. Erkältung oder Heuschnupfen? Symptome
Wer erstmals von einer Allergie betroffen ist, öfter unter Schnupfen leidet, kann meist noch nicht einschätzen, ob es sich um die Symptome einer Erkältung oder einer Pollenallergie handelt. Zunächst sollten Betroffene gut beobachten wann die Symptome auftreten und dann ärztlich abklären lassen, ob es sich dabei um eine Allergie handelt.

Allergische Reaktionen bei Heuschnupfen zeigen sich vor allem an den Augen, den Atemwegen und auf der Haut:
  • Tränenfluss
  • Augenbrennen und -jucken
  • Bindehautentzündung
  • Schwellungen an den Augen
  • starker Fließschnupfen
  • Niesanfälle
  • Verstopfte Nase
  • Wunde Nase
  • Atembeschwerden, -not oder Asthmaanfälle
  • Husten und Hustenanfälle
  • Schleimhautreizungen der Atemwege
  • Schwerer Kopf
  • Hautjucken
  • Schlafbeschwerden
  • Abgeschlagenheit
  • Fieber
  • Beeinträchtigtes Allgemeinbefinden
  • Verschlimmerung bei Staub und in der Nacht

Unterschied: Erkältung / Heuschnupfen Beim Heuschnupfen reagiert die Nase überempfindlich gegen Blütenpollen, bei allergischem Schnupfen lösen andere Substanzen wie Hausstaub oder Milben eine heuschnupfenartige Reaktion aus. Im Vergleich zum Erkältungsschnupfen ist das Nasensekret bei Heuschnupfen wässrig und ganz klar. Treten die Beschwerden nur saisonal auf und bessern sich in Regenphasen, ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich um eine Pollenallergie handelt.

Rechtzeitig reagieren – Lebensqualität erhalten
Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte auf jeden Fall gezielt etwas tun, um einem Etagenwechsel und einer Chronifizierung vorzubeugen und die Lebensqualität zu bewahren.

Allergie-Check immer empfehlenswert
Viele Menschen nehmen eine Pollenallergie auf die leichte Schulter, warten einfach, bis sie möglicherweise von selbst wieder vergeht. Wird die Allergie jedoch nicht rechtzeitig behandelt, steigt die Gefahr, dass es zu einem so genannten Etagenwechsel kommt und sich der Heuschnupfen in ein chronisches Asthma verwandelt. Etwa ein Drittel der Pollenallergiker ist davon betroffen. Daher ist es auf jeden Fall empfehlenswert, bei ersten allergischen Anzeichen einen Facharzt aufzusuchen, vor allem aber, wenn:
  • Die Allergene nicht bekannt sind.
  • Atemnot oder andere asthmatische Beschwerden hinzukommen.
  • Die Beschwerden sich nach einer Selbstbehandlung nicht innerhalb von wenigen Tagen bessern.

4. Etagenwechsel: Heuschnupfen / Asthma Rund 13 Millionen Menschen sind in Deutschland von Pollenallergie betroffen. Viele gehen jedoch sehr leichtfertig damit um. Immer häufiger ist daher der so genannte Etagenwechsel – mit teilweise gravierenden Folgen. Unbehandelt kann eine Pollenallergie allmählich in chronisches Asthma bronchiale übergehen. Dabei wandern die Entzündungen der Schleimhäute von den oberen Atemwegen in die Regionen des unteren Atemtraktes und schädigen dort das Gewebe. Eine rechtzeitige, ursächliche Behandlung der Pollenallergie kann dies fast immer verhindern.

Risikofaktoren: Meist Gene und Umwelt
Erbfaktoren spielen bei der Entstehung von Heuschnupfen oder Pollenasthma eine erhebliche Rolle. Sind beide Elternteile von allergischen Atemwegserkrankungen betroffen, liegt das Risiko der Kinder, ebenfalls Allergien zu bekommen, bei etwa 60 Prozent. Ein weiterer Grund sind Umweltbedingungen. In modernen Industrienationen mit einer hohen Schadstoffbelastung treten allergische Erkrankungen häufiger auf als in Ländern mit wenig Industrie, in Städten häufiger als auf dem Land. Doch auch eine zu ausgeprägte Hygiene kann schädlich sein. Um gesund aufzuwachsen, ein kräftiges Abwehrsystem ausbilden zu können, müssen Kinder richtig mit Erde und Naturmaterialien spielen dürfen. Selbst wenn sie sich dabei Infekte zuziehen – gerade diese stärken das kindliche Immunsystem und beugen unter anderem Allergien vor.

Allergisches Asthma bronchiale: Entzündung auf Wanderschaft
Etwa 30 bis 40 Prozent der Pollenallergiker entwickeln ein allergisches Asthma bronchiale. Bei unbehandeltem Heuschnupfen wandert die Entzündung der oberen Atemwege allmählich nach unten in die Lungenregion. Die Schleimhaut der Bronchien entzündet sich ebenfalls, schwillt an und verengt die Bronchien. Ferner kann es zu Verkrampfungen der Bronchialmuskulatur kommen. Die Folge: Asthma – mit leichter bis schwerer Atemnot, im schlimmsten Fall Atemstillstand. Außerdem schädigt die Entzündung zunehmend das Schleimhautgewebe mit seinen feinen Flimmerhärchen, die für einen stetigen Abtransport von Fremdpartikelchen und Flüssigkeit aus der Lunge sorgen. Sie können so ihre Funktion nicht mehr erfüllen, es verbleibt Flüssigkeit in der Lunge, was die Atmung zusätzlich erschwert. Auf Dauer sind irreversible Schäden der Schleimhaut möglich und das Asthma wird chronisch. Mediziner unterschieden drei Schweregrade:
  • Grad I: sporadische Atembeschwerden
  • Grad II: episodische Anfälle
  • Grad III: andauernde Atemnot

 


 
 
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.