Magen / Darm / Verdauung

Kennen Sie das auch? Schon kleine Mengen überschüssiger Nahrungsfette führen zu quälenden Beschwerden, wie Blähbauch, vorzeitiges Sättigungs- und Völlegefühl, Übelkeit, Verstopfung, Durchfall bis hin zu krampfartigen Schmerzen. Der Arzt spricht in diesem Zusammenhang auch von "dyspeptischen Beschwerden". Nicht selten liegt diesem Leiden eine Störung im Leber-Galle-System zugrunde: Der für eine problemlose Verdauung notwendige Gallensaft wird dann nicht in ausreichendem Maße gebildet, Verdauungsenzyme können in ihrer Funktion beeinträchtigt sein. Vor allem Nahrungsfette können nicht gespalten und verdaulich gemacht werden - mit all den Konsequenzen für unsere Gesundheit.

 

Klosterfrau Gastrobin® Artischocke Forte 600mg

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Klosterfrau Gastrobin Artischocke Forte 600mg wirken 3-fach:
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Hepar-SL® 320 mg

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Hepar-SL® enthält einen pflanzlichen Spezialextrakt aus der patentierten Hochleistungssorte Königsartischocke®, die speziell zur Herstellung von Präparaten in Arzneimittel-Qualität entwickelt wurde.

Bei akuten dyspeptischen Beschwerden:
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  • Fördert die Fettverdauung von schwer verdaulichen Nahrungsfetten
  • Bei Langzeitanwendung:
    • Unterstützt und entlastet die Leber und kann sie so langfristig vor schädlichen Einflüssen schützen


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Hepar-SL® FORTE 600 mg

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Essentiale® Kapsel 300 mg


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Da Laxatan® M gut verträglich ist, nicht zur Gewöhnung führt und angenehm schmeckt, ist es auch sehr gut zur Langzeitanwendung geeignet.



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1. Regeln Sie Ihre Verdauung

Die Verdauung sitzt im Bereich des Bauches – unseres körperlichen Zentrums. In dieser Mitte verarbeiten wir, was wir aufnehmen – Nahrung wie auch Erlebnisse und Gefühle. Verdauungsstörungen gehen daher oft mit psychischen Fragen einher und sie lassen sich von beiden Seiten lösen.

Verdauungsbeschwerden sind meist hausgemacht
Verstopfung, medizinisch Obstipation genannt, entsteht in den meisten Fällen durch falsches Verhalten, zum Beispiel eine Fehlernährung mit zu wenig Ballaststoffen, zu geringe Flüssigkeitszufuhr, zu wenig Bewegung oder zu wenig Entspannung und unzureichendem Schlaf. Weitere Gründe können sein: psychische Probleme (vor allem Depressionen, Stress oder Burnout), Schwangerschaft, (meist schon in der Kindheit) gelerntes Zurückhalten, Nebenwirkungen von Medikamenten, Abführmittelmissbrauch, ungewohntes Essen oder veränderter Tagesrhythmus wie bei Urlaubsreisen.

Aktiv die Verdauung in Schwung bringen
Die gute Nachricht: Wenn Verdauungsprobleme hausgemacht sind, lassen sie sich auch meist durch eigenes Tun wieder in den Griff bekommen. So können Sie sich selbst helfen:

  • Leichte Kost: Entscheidend ist es, eine leichte und ausgewogene Kost mit einem hohen Anteil an frischem, reifem Obst und Gemüse zu essen.
  • Kräuter und Gewürze: Verdauungsanregende Kräuter und Gewürze sind zum Beispiel Anis, Chili, Fenchel, Ingwer oder Kümmel.
  • Ballaststoffe: Nehmen Sie genügend Ballaststoffe zu sich – durch Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Weiterhin lassen sich das morgendliche Müsli oder ein Joghurt zwischendurch gut mit Weizenkleie oder Leinsamen anreichern.
  • Kauen: Die Verdauung beginnt bereits im Mund – mit dem mechanischen Zerkleinern der Nahrung mit den Zähnen und dem ersten Aufspalten durch die Enzyme im Speichel. Daher ist es wichtig, jeden Bissen gut zu kauen, etwa 20 Mal.
  • Essig-Aperitif: Ein Geheimtipp! Damit der Magen die Nahrung, die wir zu uns nehmen, gut verdauen kann, benötigt er ein saures Milieu. Der Essig liefert die erforderliche Säure.
  • Trinken: Zunächst ist es wichtig, ausreichend klares Wasser zu trinken. Weiterhin helfen manchmal Obst- und Gemüsesäfte, vor allem Pflaumen- und Sauerkrautsaft.
  • Bewegung: Körperliche Bewegung bewegt auch den Verdauungstrakt. Daher gehört regelmäßiger Sport ebenfalls zu einem ganzheitlichen Verdauungsprogramm. Gut geeignet sind Ausdauersportarten (zum Beispiel Joggen, Walken, Schwimmen oder Radfahren), Gymnastik, Yoga (mit Übungen speziell für die Verdauung) oder auch flottes Spazierengehen.
  • Entspannung: Führen Sie regelmäßig Entspannungsübungen durch, zum Beispiel Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Meditation, Yoga. Das lockert den Verdauungsbereich und unterstützt das Loslassen.
  • Bauchmassage: Schnell, angenehm, kostenlos und wirkungsvoll. Massieren Sie regelmäßig den Bauchbereich im Uhrzeigersinn. Achten Sie dabei auf eine entspannte Haltung. Wer mag, kann ein duftendes Massageöl mit ätherischen Ölen dazu verwenden. Ideal sind zum Beispiel die naturreinen ätherischen Öle Anis, Majoran, Kamille oder Kümmel – 3 bis 5 Tropfen auf 20 ml Olivenöl.
  • Loslassen lernen: In unserem Bauchzentrum verdauen wir neben der Nahrung, die wir zu uns nehmen, auch unsere Gefühlserlebnisse. Wer zu Verdauungsproblemen neigt, hat oftmals auch Schwierigkeiten, Erfahrungen und Gefühle zu verarbeiten und sich dem Leben ohne Kontrolle hinzugeben. Gefühle zulassen, sich dem Wechsel von Empfangen und Loslassen hingeben und dem Lebensfluss vertrauen sind hier zum Beispiel Lernaufgaben. Auch Freude und Lachen lockern und helfen beim Loslassen …

2. Ballaststoffe bringen Bewegung in die Verdauung

Bewegungsmangel, falsche Ernährung, zu wenig Flüssigkeit, Schwangerschaft, Klimaumstellung, zu viele Sorgen und Probleme … da kann der Darm schon mal schlapp machen. Wenn hinter der Verdauungsschwäche keine schwereren Krankheiten liegen, hilft es meist schon, gezielt mehr Ballaststoffe zu sich zu nehmen, ausreichend zu trinken und sich regelmäßig zu bewegen – und die Verdauung kommt rasch wieder in Schwung.

Ballaststoffe – unentbehrliche Verdauungshelfer

Entscheidend für eine gesunde Verdauung ist eine ausreichende Aufnahme von Ballaststoffen. Dabei handelt es sich um unverdauliche Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel. Ballaststoffe besitzen zwar keinen Nährwert, haben aber trotzdem eine ganze Reihe gesundheitsfördernder Wirkungen:
  • Verdauungsanregung: Die Faserstruktur der wasserunlöslichen Ballaststoffe Zellulose und Lignin bewirkt ein intensiveres Kauen – das regt die Verdauung schon im Mund an.
  • Wasserbindevermögen: Ballaststoffe quellen im Darm und machen den Stuhl so fülliger und weicher. Damit unterstützen sie die natürliche Darmtätigkeit. Das größere Stuhlvolumen erhöht den Druck auf die Darmwand und übt so einen Dehnungsreiz aus, der die Entleerung anregt.
  • Entgiftung: Weiterhin binden Ballaststoffe Gifte, Krebs erregende Stoffe und Cholesterin, die dann mit dem Stuhl ausgeschieden werden.
  • Reinigung: Ballaststoffe „kehren“ schädliche Ablagerungen aus dem Darm.

Aufgrund dieser positiven Wirkungen können Ballaststoffe zum Beispiel auch bei Krankheiten wie Diabetes mellitus, einem erhöhten Cholesterinspiegel oder Dickdarmerkrankungen vorbeugend wirken oder eine Therapie unterstützen.

Täglich 30 Gramm machen den Darm aktiv

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE empfiehlt, täglich mindestens 30 Gramm Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Und viel Trinken nicht vergessen! Da die Ballaststoffe im Körper aufquellen, ist dies enorm wichtig, sonst können Verdauungsprobleme noch verstärkt werden. Besonders reich an Ballaststoffen sind so genannte Füll- oder Quellmittel wie Weizenkleie, Flohsamen oder Leinsamen –besonders empfehlenswert sind hier vor allem Spezialzüchtungen mit einem besonders hohen Quellvermögen.

3. Natürliche Fettverdauung

Hektik, Stress oder ein leckeres, aber doch etwas zu üppiges Mahl lassen unseren Magen gerne mal streiken. Vor allem zu fettige Speisen überfordern die Verdauung – und wir fühlen uns unwohl, schwer und träge. Durch einfache Maßnahmen können Sie Ihr Verdauungssystem unterstützen, das Zuviel leichter abzubauen und den Organismus wieder in Schwung zu bringen.

So kommt die Verdauung wieder in Balance

Artischocke: Die Artischocke, eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, wird seit Jahrhunderten eingesetzt, um die natürliche Fettverdauung anzuregen. Ihre Bitterstoffe unterstützen den Gallenfluss und helfen Völlegefühl, Übelkeit und Blähungen zu lindern oder zu vermeiden. Bei Verdauungsbeschwerden können Präparate mit einer Extra-Portion Artischocke unterstützend wirken.
  • Enzyme: Früchte wie Ananas, Papayas, Feigen oder Kiwis enthalten besonders viele Enzyme – Eiweißmoleküle, die an allen wichtigen Prozessen im Körper beteiligt sind. Sie ermöglichen oder beschleunigen als so genannte Biokatalysatoren chemische Reaktionen im Organismus.
  • Entspannung: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Mahlzeiten. Hastig Gegessenes liegt oft schwer im Magen, dagegen regen Genuss und Ruhe die Verdauung schon beim Essen an.
  • Körperzeichen: Bei ersten Anzeichen von Sättigung mit dem Essen aufhören. Alles, was man danach noch zu sich nimmt, belastet den Organismus unnötig.
  • Trinken: Täglich mindestens zwei Liter reines Wasser unterstützen den Körper, die nicht benötigten Nahrungsbestandteile leichter auszuscheiden.
  • Bewegung: Jede Form von Bewegung, die Spaß macht und nicht zusätzlich stresst, bringt ein überlastetes Verdauungssystem wieder in Schwung. Sie regt die Darmtätigkeit an und macht den Kopf frei, gerade bei geistigem Stress.

4. Hilfen bei leichten Verdauungsstörungen

Sie fühlen sich im Grunde rundum gesund, wenn Ihnen nur die Verdauung nicht immer wieder unangenehme Probleme bereiten würde? Bei leichten Verdauungsstörungen wie Verstopfung oder Blähungen hilft es oft schon, einfach etwas weniger zu essen und sich mehr zu bewegen. So wird das Verdauungssystem entlastet und der Körper kann die Verdauung aktiver angehen. Achten Sie auf die folgenden einfachen Tipps – dann kommt die Verdauung rasch wieder in Balance.

Richtige Ernährung: Nehmen Sie leicht Gerichte, schonend zubereitet, in kleinen Portionen über den Tag verteilt zu sich. Achten Sie darauf, dass Sie gleich beim ersten Anzeichen von Sättigung aufhören mit dem Essen. Mehr ist zu viel und belastet Magen und Darm unnötig. Gehen Sie ebenso sparsam mit Fett, starken Gewürzen und Süßigkeiten um. Vermeiden Sie blähende Nahrungsmittel wie Kohlsorten, Zwiebeln, Bohnen, Kaffee oder Süßigkeiten. Auch zu viel rohes Gemüse oder zu viele Ballaststoffe können eine gesunde Verdauung behindern.

Schöne Atmosphäre: Nehmen Sie sich Zeit zum Essen, sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre und „zelebrieren“ Sie das Mahl. Kauen Sie gut und entspannen Sie Ihren Magen – so kann er seiner Tätigkeit besser nachgehen.

Trinken: Trinken Sie viel! Mindestens zwei Liter Wasser sind ideal. Das regt die Verdauung sowie das Ausscheiden der nicht verwertbaren Nahrungsmittelbestandteile an. Vor dem Essen ein Glas Wasser getrunken macht schneller satt. Meiden Sie aber stark kohlensäurehaltige Getränke.

Bewegung: Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung und regt auch die Verdauung an. Ob Verdauungsspaziergang oder eine Stunde Joggen … egal, wofür Sie sich entscheiden – Hauptsache es macht Spaß und bringt Abwechslung. Gönnen Sie sich ab und zu eine Massage. Bei Blähungen wirkt eine Wärmflasche oder leichte Bauchmassagen lindernd.

5. Enzyme: Unentbehrliche Verdauungshelfer

Enzyme sind maßgeblich an den lebenswichtigen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Sie ermöglichen, unterstützen oder beschleunigen in Mund, Magen und Darm die Aufspaltung der Nahrung in ihre einzelnen Bestandteile, so dass sie für den Organismus verwertbar wird. Ohne Enzyme könnte unser Körper seine Aufgaben nicht erfüllen.

Lebenswichtige Biokatalysatoren
Enzyme sind als so genannte Biokatalysatoren an den meisten Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Es handelt sich dabei um Eiweißstoffe, die die Reaktionen anderer Stoffe aktivieren oder unterstützen, dabei selbst aber unverändert bleiben. Sie helfen bei der Aufbereitung und Verwertung der Nahrung sowie beim Abbau und Abtransport der nicht benötigten Stoffwechselprodukte. Wissenschaftler haben inzwischen eine Vielzahl verschiedener Enzyme entdeckt, die jeweils ganz spezifische Aufgaben in den einzelnen Phasen des Stoffwechsels übernehmen.

Enzymreiche Früchtchen
Ein gesunder Körper kann Enzyme selbst in ausreichendem Maße herstellen. Die natürliche Eigenversorgung des Körpers mit Enzymen lässt jedoch bereits etwa ab dem 30. Lebensjahr nach. Zudem kann die Enzymproduktion gehemmt sein – zum Beispiel bei Stress, unausgewogener Ernährung, Erkrankungen oder starker körperlicher Beanspruchung. In diesen Fällen sollten dem Körper zusätzlich Enzyme zugeführt werden. Besonders enzymreich sind zum Beispiel Ananas, Kiwi, Mango, Papaya oder Avocado – vorausgesetzt, dass sie roh verzehrt werden. Köstlich schmecken zum Beispiel frisch gemixte Fruchtshakes. Zur Unterstützung bei erhöhtem Bedarf können auch Präparate wie die taxofit® Enzyme + Vitamin E Dragees eingenommen werden.

6. Magenbeschwerden und Sodbrennen bei Diät

Kleine Ursache – brennende Wirkung

Wenn ätzende Salzsäure aus dem Magen in die Speiseröhre fließt entsteht das von vielen gefürchtete Sodbrennen. Denn da gehört diese aggressive Säure nicht hin, und das Übel kann seinen Lauf nehmen, denn anders als der Magen ist das Gewebe in der Speiseröhre besonders empfindlich und nicht gegen die Säure geschützt.

Magensäure ist so aggressiv, dass sie Metall auflösen und beispielsweise eine Rasierklinge bereits nach 20 Minuten zersetzen kann. Während dem gesunden Magen die Säure nichts aus macht, da er sich durch eine besondere widerstandsfähige Schleimhaut schützt, ist das Gewebe in der Speiseröhre dem Säureangriff aus dem Magen schutzlos ausgeliefert.

Sodbrennen lässt sich am besten durch viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt vermeiden. Auf Nikotin und Alkohol sollte man besser ganz verzichten. Bei leichteren Beschwerden wird das Sodbrennen mit einer Ernährungsumstellung meist aufhören, ist dies nicht der Fall, so gibt es zur schnellen und zuverlässigen Hilfe bei Sodbrennen und anderen Magenbeschwerden wie Magendruck, Völlegefühl und saurem Aufstoßen beispielsweise die, um die gereizte Magenschleimhaut einen zuverlässigen Schutz bildenden Magentabletten, welche die überschüssige Magensäure schnell und zuverlässig binden.

Übergewicht zählt zu den Verursachern von Sodbrennen, denn durch das Übergewicht erhöht sich der Druck in der Bauchhöhle. Dadurch kann der Mageninhalt in die Speiseröhre hochgedrückt werden. Je voller der Magen, desto größer das Risiko des Aufstoßens. "Schwere" Mahlzeiten verweilen im Vergleich zu kleinen Mahlzeiten sehr lange im Magen, bis sie in den Darm gelangen. Wer zu Sodbrennen neigt, sollte auch süße Speisen, Pfefferminz, Kaffee und Alkohol vermeiden, denn sie schwächen die Funktion des Schließmuskels.

7. Schnelle Hilfe, wenn es bereits brennt …

Aus den Blättern der Japanischen Minze Mentha arvensis var. haplocalyx wird das ätherische Öl für das Japanische Heilpflanzenöl von Knufinke gewonnen. Wie der Name schon sagt, stammt diese Minzart aus dem asiatischen Raum. Knufinke Japanisches Heilpflanzenöl eignet sich neben der Anwendung bei Erkältungskrankheiten, Schnupfen oder Spannungskopfschmerzen auch gut zum Einnehmen bei Beschwerden im Magen-, Darm- und Gallenbereich wie Völlegefühl und Blähungen. Es entkrampft die Darmmuskulatur und regt die Produktion von Magensaft an. Außerdem hilft es bei Übelkeit und Erbechen.

Bei akuten Verdauungsbeschwerden dreimal täglich ein bis zwei Tropfen in ein Glas warmes Wasser geben und schluckweise trinken. Generell ist die Anwendungsdauer von Knufinke Japanisches Heilpflanzenöl nicht begrenzt. Bei allen Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder öfter wiederkehren, ist es jedoch empfehlenswert, einen Arzt zu konsultieren. Kinder unter zwölf Jahren sollten das Heilpflanzenöl noch nicht anwenden.

8. Reizmagen: Sanfte Hilfen für einen nervösen Bauch

Krämpfe, Unwohlsein und Appetitlosigkeit können Anzeichen für einen Reizmagen sein. Obwohl keine körperlichen Ursachen vorliegen, fühlen sich Betroffene meist sehr in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Doch es gibt sanfte Hilfen, die den rebellierenden Magen beruhigen und die Lebensenergie wieder wecken können.

Symptome: Unwohlsein ohne organische Ursachen
Krampfartige Schmerzen im Oberbauch, Aufstoßen, schnelles Völlegefühl ohne echte Sättigung, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, Blähungen und eine empfindliche Bauchdecke sind die hauptsächlichen Symptome des Reizmagens. Von funktioneller Dyspepsie, so die Fachbezeichnung, sprechen Mediziner, wenn Untersuchungen keinerlei körperliche Ursachen ergeben und die Beschwerden bereits einige Wochen anhalten oder immer wieder auftreten. Auf Dauer leidet auch der Darm und reagiert mit Verstopfung oder Durchfall.

Ursachen: Stress, falsches Essen und gestörte Verdauungsabläufe
Die Ursachen für den gereizten Magen können sehr vielfältig sein:
  • Seelische Faktoren: Ärger, Ängste und Stress.
  • Stress: Die Magen-Darm-Funktionen sind durch Stress gestört. Sie laufen zu schnell oder zu langsam ab, sind ganz lahm gelegt oder durch Krämpfe blockiert.
  • Falsche Ernährung: Zu fett, zu scharf, zu unausgewogen.
  • Mangelndes Kauen: Zu groß geschluckte Nahrungsstücke überfordern den Verdauungsapparat.
  • Störungen beim Nahrungstransport: Die Nahrungsbestandteile werden zu schnell oder zu langsam weitergeleitet.
  • Gestörte Koordination der gesamten Verdauungsvorgänge
  • Falsche Zusammensetzung der Verdauungssäfte
  • Motilitätsstörung: Der Darm transportiert den Inhalt in die falsche Richtung.

Sanfte Hilfen für den gereizten Magen
  • Wärme: Eine leichte Wärmflasche (nicht zu heiß) oder feuchtwarme Wickel auflegen.
  • Massage: Den Bauch sanft im Uhrzeigersinn massieren.
  • Kauen: Die Nahrung sehr gut kauen und einspeicheln.
  • Kamillentee: Einen leichten Tee bereiten und lauwarm trinken. Außerdem gut: Fenchel, Schafgarbe, Melisse, Pfefferminze.
  • Kräutermedizin: Sanfte Naturarzneien wie Klosterfrau Melissengeist können ebenfalls einen gereizten Magen besänftigen.
  • Ruhe: Nach dem Essen entspannen, die Hände auf den Bauch legen.
  • Zeit: Sich bewusst für jede Mahlzeit Zeit nehmen.
  • Öfter kleine Portionen – das entlastet den Magen.
  • Milde Nahrung: Kartoffeln, Haferflocken, Karotten, pflanzliches Fett.
  • Gewürze: Scharfe Gewürze weglassen. Fenchel, Kümmel oder Anis können aber helfen. Finden Sie heraus, was Ihnen gut tut.
  • Atmen: Einfach in Ruhe ein- und ausatmen, mit der Aufmerksamkeit dem Atem folgen, bis Sie innerlich merklich ruhiger sind.
  • Meiden: Stark blähende und Säure bildende Lebensmittel, Kaffee, Zigaretten, Alkohol – sie stören die natürlichen Verdauungsvorgänge.

9. Natürliche Hilfen bei Verstopfung und Durchfall

Verstopfung ist die häufigste Verdauungsstörung in den westlichen Industrieländern. Meist sind funktionelle Störungen die Ursache für eine Verstopfung, medizinisch Obstipation genannt: Zu üppige und schwere Mahlzeiten, zu wenig Ballaststoffe, zu geringe Flüssigkeitszufuhr, zu viel Hektik und Stress legen auf Dauer unseren „Motor“ lahm. Menschen, die an Verstopfung leiden, sollten besonders gut darauf achten, viele ballaststoffreiche Nahrungsmittel zu sich zu nehmen und genügend zu trinken, in Ruhe zu essen und sich regelmäßig zu bewegen. Besonders verdauungsfördernde Nahrungsmittel sind zum Beispiel rohe Äpfel, Sauerkraut, Rettich, eingeweichte Backpflaumen und Trockenfrüchte. Außerdem ist es wichtig, sich ausreichend Zeit für die Toilette zu nehmen und auf den natürlichen Entleerungsdrang seines Körpers zu achten. Wenn man dieses Bedürfnis zu oft zum Beispiel aus Zeitmangel ignoriert, verliert der Körper mit der Zeit diesen wichtigen Impuls.

Abführmittel können die Verdauung kurzfristig unterstützen, wenn die anderen Maßnahmen nicht helfen. So genannte Füll- und Quellmittel wie Leinsamen, Weizenkleie oder Flohsamen ziehen die Flüssigkeit im Darm an und quellen dadurch auf. Der Stuhl nimmt an Volumen zu und regt so die Darmbewegungen an. Sehr wichtig ist dabei, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Leinsamen: Täglich ein bis zwei Esslöffel in Joghurt oder Müsli einrühren oder mit einem Glas Wasser einnehmen.

Weizenkleie: Bei akuter Verstopfung morgens zwei bis drei Esslöffel mit viel Flüssigkeit, bei chronischer Verstopfung täglich einen Esslöffel einnehmen oder anderen Gerichten wie Suppen oder Soßen beifügen.

Eine andere Möglichkeit ist die Einnahme von Glaubersalz (Natriumsulfat), Bittersalz (Magnesiumsulfat) oder Lactose (Milchzucker), die den Darminhalt stark verflüssigen. Weiterhin gibt es pflanzliche Abführmittel wie Sennesblätter, Aloe, Faulbaumrinde oder Rhabarberwurzel, die jedoch erhebliche Nebenwirkungen haben können. Daher sollte man auf sie möglichst ganz verzichten. Helfen die oben genannten Mittel nicht, ist es sinnvoll, ärztlichen Rat zuzuziehen.

Von Durchfall oder Diarrhö spricht man, wenn wässriger oder breiiger Stuhl mehr als dreimal am Tag auftritt. Die Ursachen können sehr vielfältig sein. Ein Zuviel an verdauungsfördernden Lebensmitteln wie Obst oder Sauerkraut, zu kalte Getränke, manche Medikamente oder auch Viren und Bakterien können zum Beispiel dahinter stecken. Seelische Belastungen schlagen sich manchmal ebenfalls auf den Magen und der Körper reagiert mit Diarrhö. Dabei handelt es sich um eine Schutzreaktion des Organismus, mit der er versucht, Giftstoffe rasch wieder auszuscheiden. Meist verschwinden die Beschwerden auch wieder, wenn man diese natürliche Reaktion nicht unterdrückt. Zusätzlich unterstützt es den Körper, wenn man auf eine ausreichende Flüssigkeits- und Salzzufuhr achtet, damit der Elektrolythaushalt nicht zu sehr ins Ungleichgewicht gerät. Leichte, fettarme Kost, Bananenmus, geriebene Äpfel, Salzstangen und reichlich Tee, Wasser und Suppen sind jetzt hilfreich. Eine Wärmflasche oder heiße Wickel beruhigen den Magen- und Darmbereich. Genussmittel wie Kaffe, Alkohol und Nikotin sollten bei Durchfällen unbedingt gemieden werden. Sie regen zusätzlich die Säureproduktion an und wirken reizend auf die empfindliche Magenschleimhaut. Tritt nach drei Tagen immer noch keine Besserung ein, sollte ein Arzt hinzugezogen werden.

Balance zwischen Geben und Nehmen ins Leben bringen. Aus psychosomatischer Sicht können Verdauungsstörungen wie Verstopfung oder Durchfall ein Spiegelbild für Probleme mit dem Loslassen und Annehmen im Leben sein. Während bei der Verstopfung der Mensch mehr Schwierigkeiten mit dem Loslassen und Abgeben hat, ist es beim Durchfall das Annehmen, Wertschätzen und gut Verwerten der Lebensumstände. Ziel ist, in allen Bereichen ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen ins Leben zu bringen, emotionale Probleme zu lösen und stabile eigene Werte zu entwickeln – das stärkt die Persönlichkeit und mit der Zeit können sich dann auch die „Knoten im Bauch“ auflösen.

 


 
 
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.