Tradition & Innovation

Von der Gründung durch die Klosterfrau Maria Clementine Martin im Jahre 1826 ist das Unternehmen Klosterfrau bis heute zu einem führenden Anbieter im Bereich der Selbstmedikation herangewachsen: Ein Teil dieser Erfolgsgeschichte führt darauf zurück, dass Klosterfrau seine Tradition bewahrt und gleichzeitig auf Innovationen setzt.

Klosterfrau Tradition und Innovation Projektmanager

Klosterfrau ist mehr als der Melissengeist. Wir sind ein modernes Pharmaunternehmen mit starken Wurzeln und einer klaren Vision.

Klosterfrau Tradition und Innovation Melissengeist Contramutan Soledum

Die Unternehmensgeschichte der Klosterfrau.Klosterfrau als Teil deutscher Geschichte.

Sie war außergewöhnlich, die „Klosterfrau“ Maria Clementine Martin (*1775): Nonne, Krankenschwester und Unternehmerin in einem. Ihre spannende Geschichte beginnt 1792 im Kloster Sankt Anna in Coesfeld. Dort arbeitet die Ordensschwester in der Krankenpflege. In dieser Zeit setzt sie sich intensiv mit der Heilpflanzenheilkunde auseinander. Alte Rezepturen werden verbessert bzw. neue Arzneien entwickelt. Im Auftrag des Ordens reist sie zu benachbarten Klöstern, wo ihre heilkundliche Hilfe gebraucht wird.

Klosterfrau Tradition und Innovation Maria Clementine Martin

Maria Clementine Martin

Sie hält sich auch in ihrer Geburtsstadt Brüssel auf; dort erfolgt die Herstellung des „ächten Carmeliter- oder Melissenwassers“.

Im Zuge der Säkularisation, als viele Klöster und kirchliche Einrichtungen ihren Besitz verstaatlichen und abgeben müssen, wird Maria Clementine Martin arbeitslos. Mit ihren Jahren muss sie nun allein auf sich gestellt ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten und geht auf Wanderschaft.

Der Himmel segnete meine Unternehmung.

Die Schlacht bei Waterloo 1815 ist nicht nur für die Geschichte Deutschlands und Europas einer der großen Wendepunkte, sondern auch für Maria Clementine Martin.

Unter den Krankenpflegerinnen, die mühsam im aufgeweichten Lehmboden von Mann zu Mann eilen, finden wir auch Maria Clementine Martin wieder. Sie pflegt die verwundeten Soldaten beider Seiten. Hierbei kommt ihr das enorme Wissen über die Wirkung der Arzneipflanzen zugute. Sie erhält für ihren tapferen Einsatz neben der allerhöchsten Anerkennung seiner Majestät des Preußen-Königs Friedrich Wilhelm III, eine jährliche Rente von 160 Goldtalern.

Die jährliche Rente von 160 Goldtalern ermöglicht es ihr, 1826 ein eigenes Unternehmen am Fuße des Doms zu gründen. Im Handelsregister der Stadt Köln lässt sie ihren Herstellungsbetrieb unter dem Namen: „Maria Clementine Martin Klosterfrau“ eintragen. Um sich vor Nachahmern zu schützen, ersinnt die kluge Ordensschwester den, so kann man fast sagen, ersten großen „Marketing-Coup“ der deutschen Geschichte: Im November 1829 bittet sie den preußischen König Friedrich Wilhelm III um das Privileg, das preußische Wappen auf den Etiketten ihrer Waren führen zu dürfen, was ihr auch noch im selben Jahr gestattet wird. Dieses unverwechselbare Warenzeichen ließ sie sich 1831 beim Rat der Gewerbeverständigen der Stadt Köln eintragen und richtet, solchermaßen gegen Nachahmungen gewappnet, in Bonn, Aachen und sogar im fernen Berlin die ersten Depots ein.

Damit ist das Original geschaffen. Schauen Sie genau hin: Bis heute ist das preußische Wappen auf den Etiketten von Klosterfrau Melissengeist® abgebildet.

Maria Clementine Martin stirbt am 9. August 1843. Doch das Kölner Unternehmen lebt weiter - erfolgreich. Auf den Weltausstellungen von Düsseldorf (1852) bis Melbourne (1880) werden Produkte aus dem Hause Klosterfrau prämiert.

Klosterfrau in den Wirren der beiden Weltkriege.

Als für Europa die dunkelste Zeit seit dem Mittelalter und dem Dreißigjährigen Krieg anbricht, hat unser Unternehmen, wie viele andere auch, die gefährlichen Stromschnellen des zwanzigsten Jahrhunderts zu umschiffen.

Den Ersten Weltkrieg, der von 1914 bis 1918 wütet, kann die Klosterfrau relativ unbeschadet überstehen. Im Jahre 1929 wird mit Konsul Wilhelm Doerenkamp ein neuer Unternehmensinhaber an die Spitze des Unternehmens kommen, von dessen aufopferndem Lebenswerk die Klosterfrau noch heute profitiert. Es ist Wilhelm Doerenkamp, der sich den Ideen der Gründerin Maria Clementine Martin besonders verpflichtet fühlt und in den Dreißigerjahren den Ausbau des Unternehmens mit klarer Linie und hohem Engagement vorantreibt.

Wilhelm Doerenkamp nutzt schon damals die modernen Formen der Werbung auf Außenflächen, in Zeitungen und in Geschäften. Unter seiner Unternehmensführung wird der bis heute bekannte Klosterfrau Melissengeist®-Slogan „Nie war er so wertvoll wie heute“ geprägt. Ein Slogan, der auch heute nichts an seiner Aktualität verloren hat. Wilhelm Doerenkamp leitet das Unternehmen bis zu seinem Tod im Jahr 1972.

Klosterfrau Tradition und Innovation Wilhelm Doerenkamp
Wilhelm Doerenkamp

In der Zeit des Zweiten Weltkrieges versinkt Deutschland und ganz Europa in Zerstörung und unendlichem Leid. Ab 1942 wird Köln das Ziel einiger verheerender Luftangriffe. Wie ein Großteil der Stadt selbst wird auch das Kölner Werk komplett zerstört. Wilhelm Doerenkamp und ein Großteil der Beschäftigten beginnen direkt nach Kriegsende mit dem Wiederaufbau des Unternehmens. Der Kraftakt gelingt: Das Unternehmen Klosterfrau richtet sich wieder auf.

1952 tritt Dipl. Kaufmann Paul Gräff als Finanzchef in das Unternehmen ein. Unter seiner weltaufgeschlossenen Unternehmensleitung blüht Klosterfrau weiter auf, neue Erwerbsquellen werden erschlossen, neue Produkte und neue Mitarbeiter kommen hinzu. 1964 wird Paul Gräff zum Generalbevollmächtigten des Unternehmens. Um das Unternehmen krisenfest zu machen, veranlassen Konsul Wilhelm Doerenkamp und Paul Gräff die Gründung zahlreicher Tochterunternehmen in der ganzen Welt. Paul Gräff leitet das Unternehmen bis zu seinem Tod am 14.01.1997.

Konsul Wilhelm Doerenkamp und Paul Gräff – zwei Männer, die unser Unternehmen, sein Bild in der Außenwirkung und vor allem den Erfolg der Klosterfrau bis heute nachhaltig geprägt haben.

Klosterfrau Tradition und Innovation Paul Gräff
Paul Gräff

Tradition & Innovation.Die Klosterfrau Healthcare Group heute.

Die Nachfrage nach Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten erlebt nicht erst in den letzten Jahren einen Boom. Stetig steigt diese seit den Sechzigerjahren an. Weil unser Kölner Stammwerk der stetig steigenden Nachfrage allein nicht mehr nachkommen kann, wird 1971 ein zweites Werk in Berlin aufgebaut. Hier werden auf mittlerweile 45.000 Quadratmetern in hochmodernen Produktionslinien viele unserer Produkte hergestellt. Von der Hauptstadt aus gehen diese dann nicht nur an unsere Verwender in Deutschland, sondern auch zu unseren Kunden in ganz Europa. Bis heute ist die Klosterfrau Healthcare Group auf rund 1000 Mitarbeiter herangewachsen.

Ein Unternehmen, das im besten Sinne traditionell und zugleich modern geführt wird und gleichzeitig Wachstum durch Innovation fördert.

Klosterfrau - Die Zukunft braucht neue Ideen.

Die Zukunft braucht neue Ideen. Die besten davon sichern den Vorsprung.

Das Vertrauen der Menschen in die Produkte des Hauses Klosterfrau und die Begeisterungsfähigkeit seiner Mitarbeiter verleihen dem Unternehmen eine ungewöhnliche Vitalität, die bei zukünftigen Herausforderungen eine weitere positive Entwicklung erwarten lässt. Wissenschaftliche Kompetenz, Innovation, Produkte mit höchstem Qualitätsanspruch sowie die Kooperation mit namhaften Partnern führen zu einer Sortimentsstruktur, die sich in weiten Teilen durch Marktführerschaft in den einzelnen Segmenten auszeichnet.

Klosterfrau – für Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen.

Klosterfrau Melissengeist

Auch Produkte, deren Marken seit Jahrzehnten bekannt sind, verändern sich: Sie werden noch wirksamer oder kommen in moderneren Darreichungsformen in den Handel.