Älteres Paar glücklich mit Hund im herbstlichen Wald

Muskel- und Gelenk­schmerzenWenn Muskeln und Gelenke schmerzen, beeinträchtigt das den Bewegungsablauf und damit auch oft den Alltag. Viele Ursachen lassen sich mit pflanzlicher Heilkraft lindern.

Funktionierende Muskeln und Gelenke sind die Voraussetzung für ein aktives Leben. Wir sind immer in Bewegung, selbst nachts, wenn wir die Schlafposition wechseln. Verspannungen, Verletzungen oder Verschleiß können den Bewegungsspielraum einschränken und Schmerzen verursachen.

Ursachen von Gelenkschmerzen

Verletzungen wie Bänderdehnungen oder heftige Prellungen, Überlastungen nach monotoner Beanspruchung, aber auch zu wenig Bewegung führen zu Schmerzen in den Gelenken. Bei einigen Erkrankungen, wie beispielsweise Erkältungen oder Grippe, klagen manche Menschen über Gliederschmerzen, womit auch die Gelenke gemeint sind. Als Ursachen von Gelenkschmerzen spielen auch chronische Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder die häufig mit zunehmendem Alter einsetzende Arthrose (Verschleiß) eine große Rolle.

Symptome von Gelenkschmerzen

Schmerzen in den Gelenken führen dazu, dass unsere Beweglichkeit eingeschränkt ist oder wir sogar eine Schonhaltung einnehmen, um den Schmerz zu vermeiden. Bei Belastung oder Druck wird der Schmerz üblicherweise stärker. Am häufigsten betroffen von Gelenkschmerzen sind Knie und Rücken: Knie sind einem höheren Verletzungsrisiko ausgesetzt als die meisten anderen Gelenke und sind auch oft von Arthrose betroffen, bei der Wirbelsäule können mangelnde Bewegung und verspannte Muskeln Schmerzen erzeugen.

Gelenkschmerzen, die nicht auf eine Verletzung zurückzuführen sind und anhalten oder mehrere Gelenke gleichzeitig oder nacheinander betreffen, sollten auf jeden Fall medizinisch untersucht werden.

Ursachen von Muskelschmerzen

Aus Überbeanspruchung resultieren häufig Muskelschmerzen – viele kennen das vom Muskelkater nach dem Sport. Eine andere häufige Ursache sind Verspannungen, die aufgrund mangelnder Bewegung, infolge von Fehlhaltungen oder im Zuge von Stress entstehen, unter dem die Muskeln dauerhaft angespannt sind. Da sie direkt unter der Haut liegen, sind Muskeln auch besonders oft von stumpfen und Sportverletzungen wie Prellungen und Muskelzerrungen betroffen. Auch entzündliche Erkrankungen der Muskulatur bringen Schmerzen mit sich und schwächen sie dazu.

Symptome von Muskelschmerzen

Verletzte Muskeln können heftig schmerzen und sollten deshalb auch geschont werden. Aber auch Verspannungen verursachen Schmerzen, sowohl bei Bewegung als auch durch Druck. Die Schmerzform bei Muskeln ist meistens ziehend oder krampfartig, bei Verspannungen treten sie am häufigsten im Schulter- und Nackenbereich auf.

Klosterfrau: Muskel- und Gelenkschmerzen

Wissen
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Volksleiden Rückenschmerzen

Schmerzen im Rücken, vor allem im Lendenwirbelbereich, sind weit verbreitet, jeder dritte Bundesbürger leidet mindestens zeitweise darunter, auch Kinder und Jugendliche sind vermehrt betroffen. Mediziner unterscheiden zwischen spezifischen Rückenschmerzen, die auf eine Grunderkrankung oder zum Beispiel einen Bandscheibenvorfall zurückzuführen sind, und unspezifischen, die durch Fehlhaltung, Bewegungsmangel, Übergewicht oder Verspannungen entstehen.

Weitere Tipps bei Muskel- und Gelenkschmerzen

Gegen die alltäglichen Beschwerden im Bereich von Muskeln und Gelenken können wir selbst vorbeugen bzw. uns dagegen Linderung verschaffen. Hier ein paar Tipps und Hinweise zu weiteren Themenbereichen:

Muskeln stärken
Muskeln stärkenTrainierte Muskeln stützen nicht nur den Bewegungsapparat besser, sie können auch vor schlimmen Folgen von Stürzen bewahren. Wichtig ist allerdings, der individuellen Konstitution angepasst zu trainieren, um die Muskeln nicht zu überlasten.
Rückentraining
RückentrainingGegen Rückenschmerzen hilft vor allem, die Muskeln zu fordern und zu trainieren – und zwar nicht nur die Rücken-, sondern auch die Bauchmuskulatur, die den Rumpf mitstützt und den Rücken entlasten kann. Übungen zur Kräftigung von Rücken und Bauch lassen sich gut zuhause durchführen.
Wärme
WärmeWärme fördert die Durchblutung und ist darum bei Muskelkater und Verspannung nicht nur wohltuend, sondern auch heilungsfördernd. Saunabesuche, Badewanne oder Wolldecke – jeder so, wie er es gerne hat.
Trinken
TrinkenFlüssigkeit ist für Muskeln sehr wichtig und bestimmt auch ihre Masse mit – schließlich besteht der Mensch hauptsächlich aus Wasser. Bei Muskelschmerzen fördert viel Flüssigkeit die Durchblutung und den Fluss der Lymphe, was heilfördernd wirkt.
PECH-Regel
PECH-RegelVerletzungen von Muskeln und Gelenken sollten mit Erste-Hilfe-Maßnahmen nach der PECH-Regel behandelt werden: P wie Pause, E wie Eis bzw. Kühlung, C wie Compression, als Druckverband, H wie Hochlagern. 
Schonung
SchonungVerletzte Muskeln und Gelenke sollten geschont werden, bis die Symptome nicht oder kaum mehr spürbar sind. Wer sie zu schnell wieder belastet, riskiert eine Verschlimmerung des Zustands.
Muskeln stärken
Muskeln stärkenTrainierte Muskeln stützen nicht nur den Bewegungsapparat besser, sie können auch vor schlimmen Folgen von Stürzen bewahren. Wichtig ist allerdings, der individuellen Konstitution angepasst zu trainieren, um die Muskeln nicht zu überlasten. Das gilt auch nach langen Trainingspausen: Besser ist es, die Leistungsgrenzen einzuhalten und das Niveau nach und nach zu steigern.
Aufwärmen und dehnen
Aufwärmen und dehnenVor dem Sport unbedingt warm machen, damit Muskeln und Gelenke das Signal erhalten, dass sie jetzt gefordert sind. Das bereitet sie vor und kann Muskelkater und schnelle Überlastung verhindern. Im Anschluss an das Training gut dehnen, um Muskelkater vorzubeugen. 
Trinken
TrinkenFlüssigkeit ist für Muskeln sehr wichtig und bestimmt auch ihre Masse mit – schließlich besteht der Mensch hauptsächlich aus Wasser. Bei Muskelschmerzen fördert viel Flüssigkeit die Durchblutung und den Fluss der Lymphe, was heilfördernd wirkt.
Ernährung
ErnährungMuskeln brauchen für ihre Funktionalität Vitalstoffe und Eiweiße, als Energielieferanten außerdem Kohlehydrate. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung stärkt zudem das Immunsystem.
Gelenkschoner
GelenkschonerDie richtige Ausrüstung kann helfen, Verletzungen vorzubeugen: Gerade gute Lauf- oder Wanderschuhe schützen Muskeln und Gelenke, aber auch Knieschoner können bei Stürzen einiges abfangen. Wichtig ist außerdem, die Sportkleidung den Temperaturen anzupassen, damit Sie warm bleiben.
Bewegung
BewegungDie Beinmuskulatur zu stärken ist der beste Weg zu gesunden Venen. Besonders Radfahren, Jogging und Walking eignen sich dafür.
Wechselduschen
WechselduschenKälte sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen. Darum fördern kalte Güsse und Wechselduschen die Venentätigkeit.
Faustregel für gesunde Venen
Faustregel für gesunde VenenLLLSSS: Lieber laufen und liegen statt sitzen und stehen!
Beine hoch
Beine hochWer zwischendurch – auch bei der Arbeit – die Beine hochlegt, sorgt für einen schnelleren Rückfluss des angesammelten Wassers und vermeidet die Anstauung von Blut.
Flache oder keine Schuhe
Flache oder keine SchuheIn flachen Schuhen kann die Wadenmuskulatur besser arbeiten als in hohen, für die Venen ist das gesünder. Wo es geht, zum Beispiel zuhause, auch gerne barfuß laufen.
Trinken
Trinken1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag sollten getrunken werden, damit sich das Blut nicht verdickt und den Beinen den Auftrieb zusätzlich schwermacht. Eine gesunde Ernährung ist auch im Hinblick auf Venen zu empfehlen, denn jedes Kilo mehr ist auch eine zusätzliche Belastung für die Beine.
Massage
MassageMassagen fördern die Durchblutung, lösen so Verhärtungen und entspannen die Muskulatur wieder.
Wärme
WärmeDavon bedarf es, je nach Schwere der Verspannung, gerne auch etwas mehr, etwa durch ein Heizkissen oder warme Wickel. Wärme fördert die Durchblutung und hilft so den Muskeln, wieder zu entspannen.
Stress vermeiden
Stress vermeidenDa Stress zu den Hauptursachen von Verspannungen zählt, ist es ratsam, zumindest einige Stressfaktoren auszuschalten bzw. mit Entspannungsübungen wie Meditation weniger angreifbar für ihn zu werden.
Bewegung
BewegungDurch Sport und Bewegung werden die Muskeln immer wieder gedehnt und trainiert und neigen so nicht so schnell zur Verspannung.
Pausen
PausenViele Menschen sitzen zu lange durchgehend am Schreibtisch, ideale Bedingungen für Verspannungen. Alle ein bis zwei Stunden aufzustehen, etwas zu gehen, die Schultern zu lockern und den Rücken kopfüber aushängen zu lassen kann Verspannungen vorbeugen.
Arnika
Arnika

Wegen ihrer schmerzlindernden, entzündungshemmenden und abschwellenden Eigenschaften empfiehlt Klosterfrau die Gebirgsheilpflanze bei stumpfen Verletzungen und Verspannungen.

Latschenkiefer
Latschenkiefer

Sie wächst krumm und schief, ihr ätherisches Öl ist allerdings von großem Wert bei Schmerzen in Muskeln und Gelenken.

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