Leber und GalleDie Leber ist das wichtigste Stoffwechselorgan im Körper und gleichzeitig seine größte Verdauungsdrüse. Ihre Funktionen sind lebensnotwendig.

Die Leber arbeitet unermüdlich und bestimmt maßgeblich unser tägliches Wohlbefinden. Darum ist es so wichtig, sie gesund zu halten. Jede Minute fließen eineinhalb Liter Blut durch die Leber und werden gereinigt und gefiltert: Nährstoffe werden verwertet, umgewandelt oder gespeichert. Schadstoffe werden entgiftet und ausgeschieden. Das alles leisten die Leberzellen, die sogenannten Hepatozyten, in dem bis zu 1,8 Kilo schweren Organ. Und noch viel mehr: In der Leber werden auch die lebenswichtigen Gerinnungsfaktoren produziert, damit wir an einer Schnittwunde nicht verbluten. Außerdem erzeugt sie CRP (C-reaktives Protein) gegen Entzündungen sowie das körpereigene Cholesterin, das zur Produktion von Galle notwendig ist. Rund ein Liter Gallenflüssigkeit, welche für die Fettverdauung benötigt wird, entsteht dabei täglich. Dieser Aufgabenkomplex macht deutlich, dass eine intakte Leber entscheidend für die Gesundheit ist. Funktioniert sie nicht einwandfrei, kann das schwerwiegende Folgen haben.

Das Gute: Der Mensch kann seine Lebergesundheit selbst unterstützen, indem er sie einerseits entlastet und andererseits mit den richtigen Nährstoffen versorgt, zum Beispiel durch eine pflanzenbetonte Kost. Was die Aktivität der Leber stärkt, wirkt sich positiv auf die Lebenskraft aus.

Leber Kraft

Leber Kraft

Die Funktionen der Leber sind für den Stoffwechsel essentiell. Mit der 2-fach Pflanzenkraft aus Mariendistel und Kurkuma in Klosterfrau Leber Kraft können Sie Ihre Leber aktiv unterstützen.

Ursachen für Leberbeschwerden

Neben der organischen täglichen Arbeit, die die Leber leistet, ist ihre Robustheit und Fähigkeit zur schnellen Regeneration bemerkenswert. Doch sie ist nicht unbegrenzt belastbar: Zu viele Kohlenhydrate und Fette in der Nahrung – gerade im Zusammenhang mit Übergewicht – sowie übermäßiger Alkoholkonsum können die Leber überlasten. Das, was dem Körper zu viel zugeführt wird, kann nicht verarbeitet und abgebaut werden. Als Folge lagert die Leber Fette in ihren Zellen ein, es kann eine Fettleber entstehen. Ein typischer Befund, weltweit vor allem in Industrieländern verbreitet, jedoch oft unbemerkt, denn eine Funktionsstörung der Leber verursacht lange Zeit keine Schmerzen. Auch Medikamente, Bewegungsmangel und Diabetes können Leberbeschwerden fördern, ebenso Stress. Denn wenn der Spiegel des Stresshormons Cortisol dauerhaft erhöht ist, kann die Leber weniger Enzyme zum Fettabbau bilden. Im Anfangsstadium ist eine Funktionsstörung der Leber mit Umstieg auf eine gesündere Lebensweise gut in den Griff zu bekommen, in der Regel erholt sich die Leber vollständig.

Symptome

Da sich keine Nervenzellen in der Leber befinden, spürt der Mensch keine Schmerzen, wenn die Funktion der Leber beeinträchtigt ist. Darum bleiben Befunde wie eine Funktionsstörung der Leber oft lange unerkannt. In der Medizin gilt der Satz: „Müdigkeit ist der Schmerz der Leber“. Tatsächlich ist sie ein Hauptsymptom bei Problemen der Leberfunktion, oft einhergehend mit einem Schlappheitsgefühl und Leistungsabfall: Der Energielieferant kann seine Aufgabe nicht mehr erfüllen, und die Energie sinkt. Auch Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust oder Juckreiz können zu den Symptomen zählen. Weil die Leber auch den Hormonhaushalt des Körpers steuert, können bei Fehlfunktionen Kopfschmerzen auftreten. Hat sie sich zu einer Fettleber vergrößert, verursacht das in vielen Fällen Druckschmerzen im Oberbauch. Genaueren Aufschluss über die Funktionstüchtigkeit der Leber liefert eine Blutuntersuchung, bei der die Leberwerte gemessen werden.

Tipp
Tipp

Promille Kontra geben

Ein Leben lang lebenswichtig – das ist die Leber. Alkohol kann sie schädigen, sein Abbau ist für die Leber Schwerstarbeit. Je mehr und längere Phasen der Abstinenz ihr gegönnt werden, desto besser kann sie regenerieren. Menschen mit Leberschäden oder Erkrankungen sollten Alkohol ganz meiden.
 

Das hält die Leber lebendig

Bewegung
BewegungGut für den ganzen Organismus: Durch Sport und Bewegung wird der Stoffwechsel und somit auch der Fettabbau angeregt – auch in der Leber. Außerdem baut Sport Stress ab, was der Leberfunktion ebenfalls zugutekommt.
Übergewicht reduzieren
Übergewicht reduzierenÜbergewicht kann die Leber schädigen, darum ist es gut, behutsam, aber beständig abzunehmen. Gewichtsreduktion entlastet auch das Herz-Kreislauf-System.
Ausgewogene Ernährung
Ausgewogene ErnährungGesund und vor allem fettarm essen – das hilft der Leber dabei, fit zu bleiben. Viel Gemüse ist gut, insbesondere Kohl, Spinat und Artischocken. Grundregel ist, dass ihr vieles guttut, was bitter und scharf schmeckt. Die Grapefruit gehört auch dazu.
Pure Getränke
Pure GetränkeAlles, was an Zusatzstoffen, Farbstoffen, Pflanzenschutzmitteln etc. durch die Nahrung in den Körper gelangt, muss die Leber abarbeiten. Mit viel Flüssigkeit in Form von Wasser oder (grünem oder Leber-Galle-) Tee kann sie zumindest in dieser Hinsicht entlastet werden.
Entgiftung
EntgiftungEs gibt diverse Kuren und Programme, mit denen über Tage oder gar mehrere Wochen die Leber entgiftet werden kann. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt darüber, ob das für Sie sinnvoll ist.

Mariendistel

Mariendistel wird traditionell in der Pflanzenkunde für die Leber- und Gallengesundheit eingesetzt. Der Pflanzenstoff Silymarin, der in den Früchten der Mariendistel vorkommt, trägt zum Schutz der Leber bei und regt zusätzliche ihre Regenerationsfähigkeit an.

Kurkuma

Die Kurkumawurzel gehört zur Familie der Ingwergewächse. Curcumin, der wichtigste Inhaltsstoff der traditionell ayurvedischen Heilpflanze, besitzt vielfältige gesundheitsfördernde Eigenschaften. Hervorzuheben ist dabei die Unterstützung der Leberfunktion.

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