Junge Frau isst einen leckeren Salat

Magen und DarmBeschwerden im Magen-Darm-Trakt sind nahezu jedem bekannt und können sich ganz unterschiedlich äußern. In vielen Fällen lassen sie sich natürlich und sanft beheben.

Die Beschwerden können krampfartig, drückend oder stechend sein, es kann zu Durchfall, Verstopfung, Sodbrennen oder Übelkeit kommen: Der Magen-Darm-Trakt ist eines der größten zusammenhängenden Organe des Körpers, und entsprechend viele Symptome können in den einzelnen Bereichen des Magen-Darm-Trakts auftreten.

Magen-Darm Entspannung Kapseln

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Die Magen-Darm Entspannung Kapseln sind schnell wirksam und sanft drucklösend.

Ursachen

Die Ursachen für Beschwerden in Magen und Darm können vielseitig sein. Im Magen kann zum Beispiel ein zu schweres fettiges Essen, psychischer Stress, Sodbrennen oder eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) Ursache von Schmerzen sein. Klassische Viruserkrankungen zählen ebenso dazu und lösen nicht selten Erbrechen aus. 

Im Darmbereich können sich unausgewogene Ernährung, falsches oder zu schnelles Essen mit Blähungen und Völlegefühl bemerkbar machen. Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Laktose- oder Fruktoseintoleranz erzeugen Probleme, weil der Darm die Stoffe gar nicht oder nicht ausreichend verarbeiten kann. Die Ursachen für Magen-Darm-Beschwerden sind allgemein häufiger nicht organisch, sondern funktional bedingt.

Symptome

Magen-Darm-Erkrankungen können sich in ganz verschiedenen Symptomen äußern. Ein Großteil von ihnen geht auf Bauchschmerzen zurück, die krampfartig, stechend oder drückend sein können. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung und Fieber gehören ebenso zu den üblichen Anzeichen dafür, dass in Magen oder Darm etwas nicht in Ordnung ist, und kommen zu den Schmerzen oftmals noch hinzu. Eine Veränderung der Farbe oder Konsistenz des Stuhls ist ebenfalls eine häufige Begleiterscheinung von Magen-Darm-Beschwerden.

Klosterfrau: Magen und Darm

Was tun bei Magenkrämpfen?

Das Gegenteil von Krampf ist Entspannung – und für die sollte gesorgt werden. Bettruhe und Wärme von innen und außen sind erste hilfreiche Maßnahmen bei Magenkrämpfen: Eine Wärmflasche und viel Kamillen-, Pfefferminz- oder Fencheltee können dem Magen helfen, wieder zu entkrampfen. Um ihn nicht weiter bzw. erneut zu belasten, sollte die Ernährung ebenfalls schonend sein, zum Beispiel mit Zwieback und Schmelzflockensuppe. 

Akute Bauchschmerzen, die binnen kurzer Zeit vehement stärker werden und anhalten, müssen unbedingt ärztlich untersucht werden. Bei ernsten organischen Erkrankungen (Blinddarmentzündung, Magendurchbruch) empfiehlt es sich einen Arzt aufzusuchen.

Tipp
Tipp

Auf den Bauch hören 

Das Nervensystem im Bauchraum wird auch als „Zweites Gehirn“ bezeichnet, denn zwischen ihm und dem Gehirn besteht eine sehr starke Verbindung. Darum spüren wir im Bauch auch emotionale Reaktionen. Es lohnt sich also, organisch wie seelisch für ein gutes Bauchgefühl zu sorgen.

Weitere Tipps bei Magen und Darm

In der Regel sind leichtere Probleme mit Magen und Darm mit ein paar bewährten Hausmitteln gut und natürlich selbst in den Griff zu bekommen.

Bewegung
BewegungWenn dem Körper Bewegung fehlt, wird auch der Darm träge und Blähungen können die Folge davon sein. Bewegung – am besten an der frischen Luft – tut nicht nur Muskeln und Gelenken gut, sondern auch dem Darm.
Tee
TeeSchon Babys bekommen bei ihren Koliken Fencheltee – und der hilft ebenso Erwachsenen. Tees mit Fenchel, Anis, Kümmel und Pfefferminze wirken krampflösend und entblähend: Das kann eine sanfte Erleichterung bewirken. 
Wärme
WärmeMit einer Wärmflasche entspannen ist bei Völlegefühl und Blähungen eine gute Idee. Die Wärme fördert die Durchblutung und trägt zur Entspannung des Darms bei.
Bewegung
BewegungFehlt es dem Körper an Bewegung, wird auch der Darm träge. Blähungen können die Folge sein. Bewegung tut nicht nur Muskeln und Gelenken gut, sondern auch dem Darm, am besten an der frischen Luft.
Viel Flüssigkeit
Viel FlüssigkeitGerade bei Durchfall verliert der Körper überdurchschnittlich viel Flüssigkeit, mit Fieber noch mehr. Darum unbedingt viel trinken, am besten Tees aus Kamille, Fenchel oder Pfefferminze.
Bitterstoffe
BitterstoffeArtischocke, Rosenkohl, Rucola, Chicoree, Löwenzahn – ihr hoher Gehalt an natürlichen Bitterstoffen bringt die Verdauung wieder in Schwung und verbessert die Nahrungsausnutzung und Nährstoffaufnahme.
Kefir
KefirWer keine Probleme mit Milchzucker hat, sondern eher zu einem trägen Darm neigt, dem kann Kefir helfen: Milchsäurebakterien unterstützen die Besiedelung der Darmflora. Eine gesunde Darmflora stellt die Basis für eine gute Verdauungsfunktion dar.
Ballaststoffreiche Pflanzenkost
Ballaststoffreiche PflanzenkostDiese unverdaulichen Pflanzenfasern finden sich z. B. in Vollkorngetreide, Nüssen, Obst und Gemüse. Sie regen die Darmbewegung an und unterstützen den Körper ganzheitlich bei der Gesunderhaltung.
Gewürze
GewürzeTatsächlich regen nahezu alle Gewürze den Speichelfluss sowie die Magensäure- und Gallenproduktion an und bereiten den Körper damit auf die Verdauung vor. Es lohnt sich also, das Salz einmal mehr zugunsten anderer Gewürze stehen zu lassen. Ingwer, Galant, Kurkuma und Kardamom regen zudem aufgrund ihrer Kombination aus Scharfstoffen und ätherischen Ölen zusätzlich die Darmbewegung an.
Samen
SamenVerschiedene Samen, wie zum Beispiel Leinsamen, sind kleine Kraftpakete, die nicht nur viele wichtige Nährstoffe enthalten, sondern durch ihre Quellwirkung auch die Darmbewegung anregen. Zu beachten sind die jeweiligen Quellzeiten und die Menge – zu viele Samen können wiederum Blähungen hervorrufen.

Melisse

Für Klosterfrau wird exklusiv die eigene „Kloster-Melisse“ angebaut, die über einen besonders hohen Gehalt an ätherischen Ölen verfügt. Wegen ihrer entspannenden und antimikrobiellen Wirkung findet sie vielseitige Anwendung.

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