Älteres Paar glücklich mit Hund im herbstlichen Wald

Gelenkschmerzen – ein Symptom mit den unterschiedlichsten Ursachen

Fühlen Sie sich besonders am Morgen unbeweglich und steif, verspüren Sie nach intensiver körperlicher Aktivität Schmerzen in den Gelenken oder treten Rötungen und sogar Schwellungen auf? Dann sind Sie nicht allein. Rund die Hälfte aller Deutschen leidet mindestens einmal im Jahr unter akuten Gelenkbeschwerden. Häufig ist ein alters- oder belastungsbedingter Verschleiß die Ursache. 

Doch wenn ein Gelenk plötzlich schmerzt, kann dies mitunter ein ernstzunehmendes Warnsignal für eine Entzündung oder eine andere Erkrankung sein. Hier erfahren Sie, was das Symptom Gelenkschmerz bedeutet, wie Sie Ihre Beschwerden mit natürlichen Hausmitteln lindern und so den quälenden Bewegungseinschränkungen effektiv vorbeugen können.

Pflichttexte

Franzbranntwein Aktiv Gel Latschenkiefer:
Wirkstoff: D-Campher, Latschenkiefernöl. Zur Anwendung für Erwachsene und Heranwachsende über 12 Jahre.
Anwendungsgebiet: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Hautdurchblutung. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Zur Anwendung auf der Haut. Zum Einreiben und Einmassieren in die Haut. Lassen Sie Klosterfrau Franzbranntwein Latschenkiefer vollständig einziehen und verwenden Sie keine Umschläge, Verbände oder Abdeckungen.
Warnhinweis: Enthält D-Campher. Packungsbeilage beachten!

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Klosterfrau Melissengeist: 
Anwendungsgebiete: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel angewendet: Innerlich: Zur Besserung des Allgemeinbefindens (bzw. zur Stärkung oder Kräftigung) bei Belastung von Nerven und Herz- Kreislauf mit innerer Unruhe und Nervosität. Zur Förderung der Schlafbereitschaft. Bei Wetterfühligkeit. Zur Besserung des Befindens bei Unwohlsein, zur Förderung der Funktion von Magen und Darm, insbesondere bei Neigung zu Völlegefühl und Blähungen. Zur Besserung des Befindens bei unkomplizierten Erkältungen und zur Stärkung. Äußerlich: Zur Unterstützung der Hautdurchblutung z. B. bei Muskelkater und Muskelverspannungen. Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Warnhinweise: Enthält 79 Vol.-% Alkohol. Enthält Zimt (Zimtaldehyd). Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Klosterfrau Mobilind Franzbranntwein Latschenkiefer
Anwendungsgebiete: Zum Vorbeugen bei Gefahr des Wundliegens und bei mangelhafter Hautdurchblutung. Zur Unterstützung bei der Therapie von Zerrungen, Prellungen, Verstauchungen, Muskel- und Gelenkschmerzen.
Warnhinweise: 100 g Lösung enthalten 52 g Ethanol. Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Symptome von Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen können sich ganz unterschiedlich äußern. Mal schmerzt es nach dem Aufstehen, mal bei Bewegung und mal lassen uns ziehende, stechende oder reißende Schmerzen keinen Schlaf finden. Mediziner sprechen dann von Anlauf- oder Ruheschmerzen. Betroffen sind vor allem die Gelenke in den Knien, den Fingern und im Rücken, aber auch Hüftbeschwerden werden für viele Menschen mit zunehmendem Alter zum Problem. 

Fühlt sich das Gelenk zusätzlich warm an und treten weitere Symptome wie Fieber oder eine Rötung und Schwellung an der betroffenen Stelle auf, sollten Sie sich einem Arzt vorstellen. Typisch für jede Art von Gelenkschmerzen ist jedoch die damit verbundene Beeinträchtigung der Beweglichkeit. Patienten nehmen oft eine Schonhaltung ein oder bewegen das schmerzende Gelenk gar nicht. Das führt jedoch nicht selten zu weiteren Beschwerden, wie beispielsweise Muskelverspannungen. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Orthopäden oder Physiotherapeuten, ab wann und in welchem Umfang eine Belastung möglich ist.

Ursachen für Gelenkschmerzen

Beim Joggen umgeknickt oder eine falsche Bewegung während der Hausarbeit – Gelenkschmerzen können manchmal harmlos sein und bereits nach wenigen Tagen wieder verschwinden. Doch was, wenn sie zu Dauerbegleitern werden? Körperliche Überbelastung, z. B. im Beruf, macht sich mit zunehmendem Alter oft durch Gelenkbeschwerden bemerkbar. Die-se können mitunter die Lebensqualität stark einschränken. Frauen über 45 sind statistisch gesehen häufiger von schmerzenden Gelenken betroffen als Männer, wofür Ärzte auch hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre verantwortlich machen. Zu den wichtigsten Ursachen akuter und chronischer Gelenkschmerzen gehören: 

Arthrose:

Durch Abnutzung, lang andauernde Fehlbelastung oder als Spätfolge eines Unfalls wird der Knorpel an den Gelenkflächen geschädigt. Es kommt dadurch zu einer krankhaften Veränderung der umliegenden Knochenbereiche – das Gelenk wird in der Folge weniger beweglich und schmerzt.

Entzündliche Gelenkerkrankungen:

Rheumatoide Arthritis, umgangssprachlich oft Rheuma genannt, ist eine der häufigsten chronischen Gelenkentzündungen, die häufig die Hände betrifft. Ein typisches Anzeichen sind Gelenkschwellungen und eine Morgensteifigkeit der Finger und Handgelenke.

Von Bakterien und Viren ausgelöste Entzündungen:

Hierbei gelangen Bakterien und/oder Viren über das Blut zum Gelenk und verursachen dort eine Infektion. Betroffen sind oft die Knie- oder Hüftgelenke. Bakterielle Gelenkentzündungen werden zumeist durch eine Verletzung, einen Zeckenbiss (Borreliose) oder infolge einer Infektionskrankheit wie Hepatitis, Grippe, Windpocken oder einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung ausgelöst.

Gicht:

Aufgrund einer erhöhten Harnsäurekonzentration im Blut lagern sich Harn-säurekristalle in den Gelenken ab. Ein akuter Gichtanfall äußert sich durch heftig schmerzende, geschwollene und gerötete Gelenke. Obwohl Gicht meist erblich be-dingt ist, können Faktoren wie Alkohol- und Nikotinkonsum, aber auch der übermäßige Verzehr von rotem Fleisch – oft in Verbindung mit Übergewicht – die Anfallshäufigkeit erhöhen.

Behandeln und vorbeugen – Was hilft bei Schmerzen im Gelenk? 

Insbesondere wenn sie lange anhalten oder mit starken Schmerzen verbunden sind, gehören Gelenkschmerzen in professionelle Behandlung. Ihr Arzt wird Ihnen je nach vorliegender Ursache möglicherweise schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente verordnen, um die Symptome zu lindern. Mit bewährten Hausmitteln und einigen Verhaltensmaßnahmen können Sie die medikamentöse Therapie jedoch effektiv unterstützen. 

Bei akuten Gelenkbeschwerden und Sportverletzungen empfiehlt sich das Hochlagern der betroffenen Stelle und wohltuende Kühle. Quarkwickel oder spezielle Kältepacks reduzieren die Schwellung, kühlendes Minzöl und Franzbranntwein können hingegen die Linderung der Entzündung unterstützen. 

Durchblutungsfördernde Anwendungen und Wärme eignen sich hingegen besonders zur Linderung Arthrosebedingter Gelenkschmerzen. Kümmelumschläge, warme Bäder und sanfte Einreibungen mit Arnika, Rosmarin- oder Lavendelöl entspannen und entkrampfen. Über diese Sofortmaßnahmen hinaus kann eine gesunde und achtsame Lebensweise dazu beitragen, Gelenkschmerzen vorzubeugen oder deren Verlauf abzumildern.

Abnehmen:
Abnehmen:Jedes überflüssige Kilo belastet Ihre Gelenke und beschleunigt deren Verschleiß. Bauen sie eventuelles Übergewicht deshalb schonend ab.
Bewegung:
Bewegung:Sport ist nicht nur für Abnehmwillige das A und O. Gelenkschonender Ausdauersport wie Nordic Walking, Schwimmen oder Radfahren verbessert Ihre Kondition und wirkt schmerzenden Gelenken entgegen.
Ernährung:
Ernährung:Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Nüsse sind nicht nur gesunde Sattmacher, sie beliefern Ihren Körper auch mit wertvollen Vitaminen und Spurenelementen, die die Gelenkfunktion unterstützen. Reduzieren sie dagegen tierische Lebensmittel wie Fleisch, Eier und Milchprodukte. Die darin enthaltene Arachidonsäure kann entzündliche Gelenkerkrankungen verstärken.
Entspannung:
Entspannung:Auch psychischer Stress kann sich in Form wiederkehrender Gelenkschmerzen äußern. Sorgen Sie deshalb wann immer möglich für Ausgleich. Entspannungstechniken wie z. B. autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder Yoga können Sie dabei unterstützen.  

Klosterfrau: Gelenkschmerzen

Weitere Tipps bei Muskel- und Gelenkschmerzen

Gegen die alltäglichen Beschwerden im Bereich von Muskeln und Gelenken können wir selbst vorbeugen bzw. uns dagegen Linderung verschaffen. Hier ein paar Tipps und Hinweise zu weiteren Themenbereichen:

Muskeln stärken
Muskeln stärkenTrainierte Muskeln stützen nicht nur den Bewegungsapparat besser, sie können auch vor schlimmen Folgen von Stürzen bewahren. Wichtig ist allerdings, der individuellen Konstitution angepasst zu trainieren, um die Muskeln nicht zu überlasten.
Rückentraining
RückentrainingGegen Rückenschmerzen hilft vor allem, die Muskeln zu fordern und zu trainieren – und zwar nicht nur die Rücken-, sondern auch die Bauchmuskulatur, die den Rumpf mitstützt und den Rücken entlasten kann. Übungen zur Kräftigung von Rücken und Bauch lassen sich gut zuhause durchführen.
Wärme
WärmeWärme fördert die Durchblutung und ist darum bei Muskelkater und Verspannung nicht nur wohltuend, sondern auch heilungsfördernd. Saunabesuche, Badewanne oder Wolldecke – jeder so, wie er es gerne hat.
Trinken
TrinkenFlüssigkeit ist für Muskeln sehr wichtig und bestimmt auch ihre Masse mit – schließlich besteht der Mensch hauptsächlich aus Wasser. Bei Muskelschmerzen fördert viel Flüssigkeit die Durchblutung und den Fluss der Lymphe, was heilfördernd wirkt.
PECH-Regel
PECH-RegelVerletzungen von Muskeln und Gelenken sollten mit Erste-Hilfe-Maßnahmen nach der PECH-Regel behandelt werden: P wie Pause, E wie Eis bzw. Kühlung, C wie Compression, als Druckverband, H wie Hochlagern. 
Schonung
SchonungVerletzte Muskeln und Gelenke sollten geschont werden, bis die Symptome nicht oder kaum mehr spürbar sind. Wer sie zu schnell wieder belastet, riskiert eine Verschlimmerung des Zustands.
Muskeln stärken
Muskeln stärkenTrainierte Muskeln stützen nicht nur den Bewegungsapparat besser, sie können auch vor schlimmen Folgen von Stürzen bewahren. Wichtig ist allerdings, der individuellen Konstitution angepasst zu trainieren, um die Muskeln nicht zu überlasten. Das gilt auch nach langen Trainingspausen: Besser ist es, die Leistungsgrenzen einzuhalten und das Niveau nach und nach zu steigern.
Aufwärmen und dehnen
Aufwärmen und dehnenVor dem Sport unbedingt warm machen, damit Muskeln und Gelenke das Signal erhalten, dass sie jetzt gefordert sind. Das bereitet sie vor und kann Muskelkater und schnelle Überlastung verhindern. Im Anschluss an das Training gut dehnen, um Muskelkater vorzubeugen. 
Trinken
TrinkenFlüssigkeit ist für Muskeln sehr wichtig und bestimmt auch ihre Masse mit – schließlich besteht der Mensch hauptsächlich aus Wasser. Bei Muskelschmerzen fördert viel Flüssigkeit die Durchblutung und den Fluss der Lymphe, was heilfördernd wirkt.
Ernährung
ErnährungMuskeln brauchen für ihre Funktionalität Vitalstoffe und Eiweiße, als Energielieferanten außerdem Kohlehydrate. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung stärkt zudem das Immunsystem.
Gelenkschoner
GelenkschonerDie richtige Ausrüstung kann helfen, Verletzungen vorzubeugen: Gerade gute Lauf- oder Wanderschuhe schützen Muskeln und Gelenke, aber auch Knieschoner können bei Stürzen einiges abfangen. Wichtig ist außerdem, die Sportkleidung den Temperaturen anzupassen, damit Sie warm bleiben.
Bewegung
BewegungDie Beinmuskulatur zu stärken ist der beste Weg zu gesunden Venen. Besonders Radfahren, Jogging und Walking eignen sich dafür.
Wechselduschen
WechselduschenKälte sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen. Darum fördern kalte Güsse und Wechselduschen die Venentätigkeit.
Faustregel für gesunde Venen
Faustregel für gesunde VenenLLLSSS: Lieber laufen und liegen statt sitzen und stehen!
Beine hoch
Beine hochWer zwischendurch – auch bei der Arbeit – die Beine hochlegt, sorgt für einen schnelleren Rückfluss des angesammelten Wassers und vermeidet die Anstauung von Blut.
Flache oder keine Schuhe
Flache oder keine SchuheIn flachen Schuhen kann die Wadenmuskulatur besser arbeiten als in hohen, für die Venen ist das gesünder. Wo es geht, zum Beispiel zuhause, auch gerne barfuß laufen.
Trinken
Trinken1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag sollten getrunken werden, damit sich das Blut nicht verdickt und den Beinen den Auftrieb zusätzlich schwermacht. Eine gesunde Ernährung ist auch im Hinblick auf Venen zu empfehlen, denn jedes Kilo mehr ist auch eine zusätzliche Belastung für die Beine.
Massage
MassageMassagen fördern die Durchblutung, lösen so Verhärtungen und entspannen die Muskulatur wieder.
Wärme
WärmeDavon bedarf es, je nach Schwere der Verspannung, gerne auch etwas mehr, etwa durch ein Heizkissen oder warme Wickel. Wärme fördert die Durchblutung und hilft so den Muskeln, wieder zu entspannen.
Stress vermeiden
Stress vermeidenDa Stress zu den Hauptursachen von Verspannungen zählt, ist es ratsam, zumindest einige Stressfaktoren auszuschalten bzw. mit Entspannungsübungen wie Meditation weniger angreifbar für ihn zu werden.
Bewegung
BewegungDurch Sport und Bewegung werden die Muskeln immer wieder gedehnt und trainiert und neigen so nicht so schnell zur Verspannung.
Pausen
PausenViele Menschen sitzen zu lange durchgehend am Schreibtisch, ideale Bedingungen für Verspannungen. Alle ein bis zwei Stunden aufzustehen, etwas zu gehen, die Schultern zu lockern und den Rücken kopfüber aushängen zu lassen kann Verspannungen vorbeugen.
Arnika
Arnika

Wegen ihrer schmerzlindernden, entzündungshemmenden und abschwellenden Eigenschaften empfiehlt Klosterfrau die Gebirgsheilpflanze bei stumpfen Verletzungen und Verspannungen.

Latschenkiefer
Latschenkiefer

Sie wächst krumm und schief, ihr ätherisches Öl ist allerdings von großem Wert bei Schmerzen in Muskeln und Gelenken.